Mehrzweck-Geschäftsanlage

Typ: Mit PWS-Paneelen verkleidetes Gebäude

Breite: 10 m
Länge: 15 m + 6 m Vordach
Höhe: 2,8 m

Zu Beginn des Jahres haben wir in der Nähe von Laibach eine kleine Mehrzweck-Geschäfts- und Produktionsstätte fertiggestellt.

Ein Gewerbetreibender, der Elektroinstallationsarbeiten an Wohn- und Geschäftsgebäuden durchführt, benötigte mehr überdachten Raum, da ihm in seinem Haus der Platz für Arbeiter, Werkzeuge und die Lagerung von Material ausging. Glücklicherweise war in der Nähe seines Wohnhauses ein Grundstück verfügbar, wo er eine Asphalttragschicht vorbereitete. Der Investor brauchte eine dauerhafte, aber schnelle Lösung, da die Arbeitsbelastung des Unternehmens stark gestiegen war und deshalb Platzmangel herrschte. Gleichzeitig war es sein Wunsch, Geschäft und Privatleben zu trennen.

Die Gemeinde hatte strikte Vorgaben im Flächennutzungsplan und so mussten wir, insbesondere im Hinblick auf die Größe und Form des Bauwerks, viele Einschränkungen in Bezug auf die Errichtung eines Gebäudes in einer ländlichen Umgebung berücksichtigen. Die ursprüngliche Idee war ein traditionelles Gebäude (aus Ziegelstein oder Holz), aber als der Investor und der Planer alle notwendigen Informationen für den Bau erhielten, entschied sich der Investor aufgrund seiner langjährigen Zusammenarbeit mit unserem Unternehmen für den Bau eines vorgefertigten Schwarzmann-Gebäudes.

Dazu der Investor: Ich arbeite seit vielen Jahren mit Schwarzmann zusammen und bin daher mit ihrem Produktionsprogramm gut vertraut. Ich gebe zu, wenn das nicht der Fall gewesen wäre, hätte ich mich wahrscheinlich, wie es in Slowenien üblich ist, mit dem Do-it-yourself-Ansatz an die Arbeit gemacht. Ich habe eine erschwingliche und qualitativ hochwertige Anlage erhalten, mit der ich sehr zufrieden bin, und ich konnte während der Montage ohne Unterbrechungen weiterarbeiten.

In enger Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Ingenieuren wurde eine völlig neue, maßgeschneiderte Lösung entworfen. Das 10 x 15 m große, isolierte Fertigteilgebäude mit Satteldach und 6 m Vordach wurde vollständig an die vor Ort geltenden Baubeschränkungen angepasst.

Die mit Paneelen verkleidete Schwarzmann-Halle wurde nach den spezifischen Bedürfnissen des Investors entworfen, hergestellt und montiert. Sie besteht aus einer feuerverzinkten Stahlkonstruktion, die mit 5 cm starken Polyurethan-Sandwich-Paneelen verkleidet ist. Um die Kosten für künstliche Beleuchtung zu reduzieren, sind auf einem Teil des Daches Lichtbänder montiert, die das Eindringen von Sonnenlicht ermöglichen. Die Neigung wurde angepasst, so dass die Montage von Photovoltaikmodulen auf dem Dach des Gebäudes möglich wurde.

Solarenergieanlage:

Südseitige Montage, Dachneigung von 33°. Für 1 kW werden etwa 6 m2 Dachfläche benötigt. Das Dach ist mit 72 Stück Photovoltaikmodulen mit einer Nennleistung von je 300 W und einer Gesamtleistung von 21.600 kW bedeckt. Ein Photovoltaikmodul mit einer Nennleistung von 1 kW erzeugt durchschnittlich 1.100 kWh Strom pro Jahr. Dies bedeutet, dass das gesamte Solarkraftwerk etwa 23.760 kWh Strom pro Jahr erzeugt, was den Jahresverbrauch des Kunden deckt.

In der ersten Nutzungsphase dient die Anlage dem Investor als Lager und Werkstatt sowie als Garage für Firmenfahrzeuge. Für die Beladung von Kleinlastern erhält das Gebäude mit einer Nutzhöhe von 2,8 m auch ein 3,5 m langes Sektionaltor. In der nächsten Phase wird in einem Teil des Gebäudes ein kleiner Büroraum eingerichtet.

Das Projekt (von der Idee bis zur Ausführung) wurde in 3 Monaten abgeschlossen.

Stahl als Baumaterial bietet im Hinblick auf die Nachhaltigkeit wichtige Vorteile, da er sowohl während des Baus als auch im Lebenszyklus des Gebäudes erhebliche Energieeinsparungen ermöglicht. Ein Gebäude mit vorgefertigter Stahlkonstruktion ist aufgrund der kurzen Montagezeit und der völligen Freiheit in der Entwurfsphase des Projekts eine nachhaltige, aber dennoch wirtschaftliche Alternative zum traditionellen Bauen.

In der Vergangenheit entschieden sich kleinere Handwerker bei Platzmangel oft für improvisierte Erweiterungen der jeweils bestehenden Werkstätten oder Wohnungen oder bauten alte Holzschuppen um. Diese amateurhaften Anpassungen sind nicht einfach durchzuführen – meist sind sie schlecht konzipiert und in ihrer Funktion untauglich. Aufgrund der mangelnden Bauerfahrung ist auch ihre Nutzung oft eingeschränkt. Die traditionelle slowenische Redensart „Selber machen kostet nichts“ ist leider nicht wahr.

Wenn ein geeignetes Grundstück zur Verfügung steht, kann ein unter fachkundiger Anleitung errichteter maßgeschneiderter Fertigteilbau das Raumproblem eines modernen Unternehmens langfristig lösen und gleichzeitig Anpassungsmöglichkeiten oder weiteres Wachstum ermöglichen.

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